Zahnzusatz-
Versicherung 24

Ihr Weg zu bezahlbarem Zahnersatz
und schöneren Zähnen

Zahnersatz mit Zahnimplantaten

Das Fachgebiet der Implantologie befasst sich mit einer Form der Zahnbehandlung, bei der die eigenen Zähne mit Hilfe von Zähnen mit künstlichen Wurzeln, so genannten Zahnimplantaten, ersetzt werden.

Zahnimplantate kann nahezu jeder bekommen, wobei die Zahnimplantate nach Abschluss der Zahnbehandlung nahezu alle Funktionen erfüllen, wie die natürlichen Zähne.

Implantate werden fest mit dem Kiefer verbunden und halten statistisch deutlich länger, als herkömmlicher Zahnersatz. Die Entwicklung und von Zahnimplantaten ist seit einigen Jahrzehnten der Bereich der Zahnheilkunde, der am besten erforscht ist. Sie sollten aber darauf achten, dass Ihr Operateur ein System verwendet, das weit verbreitet ist und langjährig erprobt ist. Günstige Zahnbehandlungen im Ausland genügen oft nicht den deutschen Qualitätsstandards.

Das eigentliche Zahnimplantat ist eigentlich nur eine künstliche Zahnwurzel aus Titan oder aus Keramik. Die Zahnimplantate haben oft die Form von Schrauben und werden im Kiefer verankert. Der Kieferknochen umschließt das Zahnimplantat und so kann darauf der eigentliche Zahnersatz befestigt werden. Wie der aussieht hängt von Ihrem persönlichen Geschmack und nicht zuletzt davon ab, wie viel Sie dafür bezahlen wollen oder können. Jedes Zahnimplantat-System gibt es in einer Vielzahl von Formen und Varianten, da jeder Mensch individuell ist.
Zahnimplantate sitzen in der Regel genau so fest im Kiefer, wie die eignene Zähne, wobei Titan vom Körper gut vertragen wird und der Kieferknochen sich schon nach kurzer Zeit mit dem Zahnimplantat verbindet. Die Auf dem Zahnimplantat aufgesetzten Zahnkronen sehen nicht nur fast so aus, wie die eigenen Zähne, sondern sind in Funktion und Kaukomfort auch nicht zu unterscheiden. Die umliegenden gesunden zähne werden durch ein Zahnimplantat nicht beeinträchtigt und der Kieferknochen wird beim Kauen nicht unnatürlich belastet, wie z.B. bei Zahnbrücken.
Damit das Zahnimplantat fest einwächst muss genügend Knochenmaterial im Kiefer vorhanden sein. Ist nicht genügend Knochen im Kiefer vorhanden, muss zunächst Knochen aufgebaut werden. Dies geschieht durch die Transplantation von patienteneigenem Knochen, z.B. aus dem Beckenkamm oder auch durch die Augmentation von Fremdmaterial. Hier ist es von entscheidender Bedeutung, wie erfahren Ihr behandelnder Arzt ist und dass er Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie ist, denn Verfahren, wie das Bonesplitting, die Knochenspreizung oder auch der Sinuslift, der Aufbau von Knochen in der Kieferhöhle gehören nicht überall zum Standard, sind aber, bei zu wenig Knochenmaterial unabdingbar dafür, dass Ihr Zahnimplantat am Ende fest im Kiefer sitzt. Für eine solche Zahnbehandlung kommen schnell mehr als 10.000,00 € zusammen, daher empfiehlt es sich hier eine Zahnzusatzversicherung zu haben.
Um eine optimale Planung und Beratung gewährleisten zu können, benötigt der Mund-Kiefer-Gesichtschirurg zunächst eine dreidimensionale Darstellung des Kiefers. Nur so kann verlässlich gemessen werden, wie Ihre Knochen beschaffen sind und welches Zahnimplantat-System für Ihre Zahnbehandlung das geeignetste ist. Im Absprache mit dem Zahnarzt, der nach dem Eingriff die Kronen auf die Zahnimplantate setzt wird der Eingriff für Ihre individuelle Situation geplant. Dabei sollten auch vorhandene Befunde anderer behandelnder Ärzte mit einbezogen werden. Sind alle klinischen und radiologischen Befunde zusammen, kann Ihr Eingriff geplant werden.
Wie bei Ihren eigenen Zähnen ist auch bei Zahnimplantaten Zähneputzen und eine regelmäßige Nach-, bzw. Vorsorge unumgänglich für den Erhalt der Zähne, ob natürlich oder künstlich. Mangelnde Mundhygiene führt dazu, dass sich Bakterien auf den Zähnen ansiedeln, was dazu führt, dass sich zunächst das Zahnfleisch entzündet und im weiteren Verlauf sich der Knochen zurück bildet. Parodontitis oder bei Zahnimplantaten Periimplantitis ist eine ernste Gefahr für Ihre Zahnimplantate, die auch zum Verlust der Zähne, bzw. Zahnimplantate führen kann. Daher sollte eine beginnenden Entzündung frühzeitig mit Mundspülungen oder ggf. Antibiotika behandelt werden, um dem Verlust vorzubeugen. Regelmäßige Besuche beim Zahnarzt sind dafür aber die Voraussetzung.

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